Dagmar Ellerkamp-Heidemeyer und Dr. Cordula Tomaschewski zu Besuch bei der Fraktion

Dagmar Ellerkamp-Heidemeyer, Klimamanagerin der Stadt Ennepetal und Dr. Cordula Tomaschewski vom Umweltamt der Stadt Ennepetal besuchten diese Woche unsere Fraktion und gaben Info zu ihrer Arbeit. Die Berichte zeigen uns, dass Klimaschutz noch nicht den Stellenwert hat, den wir uns wünschen. Es ist noch viel zu tun. Nicht zuletzt kann Klimaschutz auch bares Geld sparen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer PV-Anlage auf dem Rathaus in Ennepetal? Wie wäre es, wenn Klimaschutzaspekte bei jeder Investition und Maßnahme bedacht würden? Zukünftige Generationen werden uns höchstwahrscheinlich danken.

Digitales Zeitalter in der Verwaltung?

Antrag an die Stadtverwaltung:

Sachkundige Bürgerinnen und Bürger, die als Mitglieder oder als Stellvertreterinnen bzw. Stellvertreter von Mitgliedern in den Ausschüssen der Stadt Ennepetal sitzen, bekommen sämtliche Unterlagen in Papierform per Post zugeschickt.
Viele dieser Unterlagen sind auf recyceltem Papier gedruckt, viele aber auch in Farbdruck auf hochwertigem Papier.
Das ist nicht Ressourcen schonend und trägt somit nicht zum aktiven Umweltschutz bei.
Die Fraktion der Grünen in Ennepetal beantragt, dass den Sachkundigen Bürgerinnen und Bürgern sämtliche Sitzungsunterlagen in digitaler Form zur Verfügung gestellt werden. Die Verwaltung möge bitte ein entsprechendes Verfahren entwickeln.

Bäume schützen! Antrag der Grünen zum Baumbestand Kirchstraße

Antrag der Grünen zum Baumbestand Kirchstraße

Viele Anwohner wünschen sich den Erhalt der vorhandenen Bäume. Daherbeantragen wir:
– Bei der Umgestaltung der Kirchstraße bleiben die vorhandenen Bäume erhalten.
– Der vorhandene Plan ist bei der Konkretisierung an die Positionen dieser Bäume anzupassen.
– Bei der Gestaltung des Pflasters ist auf die Bedürfnisse der Bäume Rücksicht zu nehmen, um den Erhalt zu gewährleisten.
– Bei Hochbaumaßnahmen in der Straße ist der Baumerhalt Bestandteil der Genehmigung
– Die Stadtbetrieb sind bei allen Baumaßnahmen entsprechend zu
informieren.

Begründung:
– Vor allem in der Ketteler Straße nehmen die Bäume auch eine
gestalterische Funktion wahr.
– Hier ist ein Erhalt noch wichtiger, weil die Bäume dasselbe Alter wie die denkmalgeschützte Siedlung haben.
– Der frühblühende Ahorn hat eine positive Wirkung auf die Entwicklung von Insekten.
– Die Bäume haben eine klimaverbessernde Wirkung.

18_11_13 Nr 2 – Kirchstrasse-1

 

 

Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen zur Müllvermeidung bei öffentlichen Festen

Ennepetal, 02. Oktober 2018

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,
unter dem durchaus positiven Eindruck des Stadtfestes „mittendrin“ am vergangenen Wochenende stellt die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen hiermit folgenden Antrag:
Unsere Fraktion beauftragt die Verwaltung, ein Konzept zur Müllvermeidung bei Veranstaltungen im Stadtgebiet Ennepetal zu erarbeiten und umzusetzen. Hierzu soll die Verwaltung mit Vertretern und Organisatoren von Veranstaltungen sprechen und diese in die Umsetzung einbinden.

 

Begründung:
Nachdem der Gebrauch von Plastiktüten deutlich zurückgegangen ist, scheint es erforderlich, dass die Stadt sich der Müllvermeidung bei Veranstaltungen im Stadtgebiet zuwendet. Bei Veranstaltungen im Stadtgebiet wird häufig Einweggeschirr aus Plastik verwendet, obwohl es mittlerweile praktikable Mehrweg-Systeme oder biologisch abbaubare Geschirre oder auch Spülmobile in verschiedenen Ausführungen gibt. Die Verwaltung möge gemeinsam mit den Organisatoren von Stadtfesten, Schützenfesten, Märkten und anderen Veranstaltungen ausloten, ob auf Mehrweggeschirr oder biologisch abbaubare Geschirre zurückgegriffen werden kann.

Da unsere Fraktion beim Stadtfest „mittendrin“ die Themen Plastikmüll und Müllvermeidung in den Fokus stellte, wurde dieses Thema ausführlich mit unseren Gästen diskutiert. Auffallend viele Besucherinnen und Besucher des Festes machten in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass an vielen Ständen Einweggeschirr (tw. Plastikgeschirr) verwendet wurde und äußerten hierüber ihren Unmut.

Im Zuge der Diskussion zu Nachhaltigkeit und Klimawandel erscheint es uns sinnvoll, dass sich Veranstalter nun mit Ausstellern über Alternativen austauschen. Nachhaltiger Umweltschutz hat gerade vor der eigenen Haustüre gute Chancen der Akzeptenz. Letztendlich kann der städtische Haushalt davon profitieren, wenn Entsorgungskosten und Straßenreinigung entsprechend niedriger ausfallen.