Ergänzung zur Forderung des Sozial-Ausschusses zur Verbesserung der Wohnsituation Heimstraße

Nur alleine die notdürftigsten Arbeiten in der Heimstraße auf die Schnelle erledigen kann und darf nicht ausreichen. Wir fordern dringend, die Bewohner der Heimstraße miteinzubeziehen. Nur so kann langfristig die Situation wirklich verbessert werden.

Antrag Flüchtlingsunterkünfte vom 27. Juni 2015

Link zum Artikel in der WP / WR vom 27. Juni 2015

 

Starkes Integrations-Team beim Menschenkicker

kickerZum Int. Freundschaftsfest verstärkten die Grünen ihre Mannschaft durch drei Flüchtlinge (Samir, Clyde und Rafael). Mit der T-Shirt Aufschrift “Grün lässt alle mitspielen” setzten wir ein klares Zeichen für gelebte und echte Integration.

Es hat riesig Spaß gemacht. Alle Tore unserer Mannschaft (wir belegten immerhin den 3. Platz) erzielten Samir und Clyde. Auch der Grüne Nachwuchs der Familien Eilert und Backhoff war begeistert mit von der Partie.

Antrag: Sprachgebrauch im Umgang mit Flüchtlingen in Ennepetal

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

in den Anmerkungen der Bundeszentrale für politische Bildung wird erklärt, dass jemanden “willkommen heißen” eine freundliche Art umschreibt, jemanden zu begrüßen, zu empfangen oder gar aufzunehmen. Und dass dementsprechend unter “Willkommenskultur” eine Art der Begrüßung oder des Aufnehmens verstanden werden kann. Willkommenskultur fängt nach Meinung der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen auch und gerade mit dem üblichen Sprachgebrauch an.

Sprachwissenschaftler sagenAsylanten1: Sprache prägt das Denken, Sprache bestimmt so auch das Verhalten, Sprache schließlich legitimiert somit auch das Handeln. Das ist gewiss bei dem Wort “Asylant” auch so.

So gilt die Endung “…ant”  als eine “Negativ-Endsilbe”. die Sprachwirkung der Endsilbe “…ant” verdeutlicht die Wortreihe Simulant, Bummelant, Pedant, Intrigant, Querulant, Ignorant, Demonstrant, Provokant, Kollaborant usw.

Es handelt bei der betroffenen Zielgruppe jedoch um Menschen, die bei uns Schutz suchen, die eine Bleibe ohne Gefahr suchen, die Hilfe suchen. Von daher plädieren wir dafür, auch hier in Ennepetal einen zeitgemäßen Sprachgebrauch in die tägliche Praxis einfließen zu lassen. So macht der Begriff „Asylsuchende“ die Lebenssituation der Flüchtlinge wohl am ehesten deutlich.

Anbei finden Sie zwei Fotos der Türen zu den Amtstuben des Sozialamtes mit der Bitte um Überarbeitung.

Mit freundlichen Grüßen

Petra Backhoff
Anlage: Fotos