In Zeiten knapper Kassen:

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Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen auf Überprüfung der Kooperation mit der SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft Hamm im Bereich Duales Studium Soziale Arbeit

Die Stadt Ennepetal als Arbeitgeber hat derzeit eine Stellenausschreibung für ein Duales Studium der Sozialen Arbeit veröffentlicht. Dieses Studium findet in Kooperation mit der SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft in Hamm statt.

Diese staatlich anerkannte, aber private Hochschule erhebt für das Studium Studiengebühren in Höhe von 650 € monatlich. Diese Gebühren werden von der Stadt Ennepetal an die Hochschule entrichtet.

Den Studiengang Soziale Arbeit bieten in der Form des Dualen Studiums auch andere, öffentliche Hochschulen an, ohne dafür Studiengebühren zu erheben. Als Hochschule in der Nähe ist hier die Fachhochschule Dortmund zu nennen.

Die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen beantragt, dass die Kooperation mit der SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft in Hamm überprüft und zum nächst möglichen Zeitpunkt beendet wird und Kooperationsgespräche mit einer öffentlichen, zum Beispiel mit der Fachhochschule Dortmund, geführt werden.

Bebauungsplan Vilvoorder Strasse

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Wir Grünen bedauern sehr, dass vom Rat heute mehrheitlich dem Bebauungsplan “Nördlich Vilvoorder Straße” zugestimmt wurde. Wir Grünen halten einen zunehmenden Flächenfrass für falsch. Lebensräume für freilebende Tiere – siehe auch die aktuelle Situation der schwindenden Vogelarten – müssen konsequent geschützt werden! Eine verdichtete Bebauung bereits erschlossener Gebiete halten wir für deutlich sinnvoller.

Anfrage bezüglich “Unbegleiteter Minderjähriger Flüchtlinge” bzw. junger Erwachsener mit dem Erreichen des 18. Lebensjahres

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Folgende Anfrage bezüglich “Unbegleiteter Minderjähriger Flüchtlinge” bzw. junger Erwachsener mit dem Erreichen des 18. Lebensjahres hat unsere Fraktion heute gestellt:

- Wie viele UMF sind derzeit in Ennepetal und Breckerfeld untergebracht? Welche Altersstruktur liegt vor?
- In welchen Wohnformen leben diese Kinder / Jugendlichen?
Übersicht über die Art der Unterbringung (Pflegefamilien, Wohngruppen, … )
- Warum gibt es in Ennepetal keine Bestrebungen qualifizierte und erfahrene Vormünder als Ehrenamt einzubinden? Im Gegensatz zum hauptamtlichen Vormund haben diese Personen oft nur ein Mündel und können sich daher intensiver kümmern.
- Durch welche Schulungen / Weiterbildungen / Qualifizierungen wurden die städtischen Vormünder auf die besondere Problematik der UMF (Asylverfahren, Familienzusammenführung, usw.) vorbereitet?
- Sind die besonderen Anforderungen bei der Betreuung von UMF in Fragen der Gesundheitsversorgung gewährleistet? (Siehe z.B. Häufigkeit der Traumatisierung der Betroffenen durch Kriegs-, Gewalt- und Fluchterfahrungen.)
- Wird die im Gesetz vorgesehene Beteiligung der Minderjährigen an ihren eigenen Belangen ausreichend und altersgerecht sichergestellt?
- Gibt es ein Konzept zur Betreuung dieser jungen Menschen nach dem Erreichen der Volljährigkeit? Wie ist die Versorgung / Betreuung nach Volljährigkeit geregelt? Hilfe für junge Volljährige wird in der Regel bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres gewährt (in besonderen Einzelfällen auch darüber hinaus) – gilt dies in Ennepetal auch für UMF?

Über eine detaillierte Darstellung würden wir uns sehr freuen und verbleiben

mit freundlichen Grüßen
Petra Backhoff
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bündnis90/Die Grünen Ennepetal

 

Grüne wollen keine Wohnbebauung an der Vilvoorder Straße

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Ennepetal. Für die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen kommt nördlich der Vilvoorder Straße, von der Einmündung Bergstraße bis auf die Höhe der Gustav-Bohm-Straße, keine Wohnbebauung in Frage. Somit werden die Grünen heute (19.01.2017) im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung auch nicht der Aufstellung eines Bebauungsplans zustimmen. Laut Beschlussvorschlag soll dort der Bau von rund 15 Einfamilien-/Doppelhäuser möglich werden. „Einerseits spricht aus unserer Sicht dagegen, dass aktuell bereits die Planung eines Baugebietes auf Homberge in Auftrag gegeben wurde“, so der neue Fraktionsvorsitzende Jürgen Hofmann. Zudem ist das Gebiet an der Vilvoorder Straße laut Flächennutzungsplan das letzte mögliche Baugebiet in Ennepetal. „Diese Ressource möchten wir gerne sorgsam einsetzen“, erklärt hierzu Fraktionsmitglied Ulrich Röhder. Grundsätzlich setzen sich die Grünen für möglichst wenig Flächenverbrauch ein. Andererseits weiß die Grüne Fraktion, dass beim Baubestand auf Voerde Nord, nicht zuletzt auch durch Generationswechsel, etliche Einfamilienhäuser zum Verkauf stehen.
Dem Bau eines Kindergartens hingegen wird die Grüne Fraktion zustimmen, da der Bedarf für dieses Wohnquartier laut deren Ansicht vorliegt und der Standort geeignet erscheint.