Alternative Ideen für die Fußgängerzone

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Einer unserer Vorschläge für die Voerder Straße: Holt die E-Bikes aus den Ecken am Platsch und bringt sie in die Innenstadt.
Guckt in die Zukunft. Kraftfahrzeuge der alten Art werden nicht die Zukunft ausmachen. Wir Grünen holen gerne noch mal Jörg Heynkes nach Ennepetal. Die Zukunft hat nämlich schon begonnen. Wir sollten dies als Chance begreifen. Wandern, E-Bikes, wunderschöne Natur und Erholung, damit kann Ennepetal punkten – auch bei Gästen. Nicht mit einer dieselgeschwängerten Innenstadt. Die gibt´s schon zu Hauf in anderen Städten.

Öffnung der Fußgängerzone ist Rückschritt

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“Wenn wir was bewegen wollen, sollten wir nicht rückwärts gehen”

Wir Grünen in Ennepetal halten die Öffnung der Fußgängerzone, wie heute in der Tageszeitung beschrieben, für einen Schritt in die falsche Richtung. Was soll dadurch besser werden? Was bleibt dann noch von der Aufenthaltsqualität am Eis-Café und am Kinderspielplatz? Wer soll davon profitieren? Aus unserer Sicht brächte die Durchfahrt der Voerder Straße – in welche Richtung auch immer – nichts als Lärm, Abgase und Gefahren ins Zentrum. Gerade ältere Menschen und Kinder wären dann auf der Voerder Straße die Verlierer. Genau die Zielgruppe, die sich dort gerne aufhält. Gerade an sonnigen Tagen füllen sich die Stühle und Bänke in dem Bereich, der nun durchfahren werden soll. Die Folge wäre, dass genau das bisschen Leben, das nun dort eingezogen ist und sich etabliert hat, wieder zerstört wird. Dies kann nicht der richtige Weg sein. Nur weil kein Geld in der Stadtkasse ist, sollten wir aus Sicht der Grünen jetzt nicht blindlinks die billigsten Lösungen anstreben, nur damit endlich was „passiert“. Augenmaß und ein Handeln mit Bedacht ist jetzt wichtiger denn je. Vor Schnellschüssen sollte mit Bürgerbeteiligung geklärt werden: „Was soll sich überhaupt dort entwickeln?“ bevor die kleinen Pflänzchen, die dort gerade sprießen, voreilig rausgerissen werden.
Und nebenbei: Einstimmige Ratsbeschlüsse sollten ernstgenommen werden und Bestandskraft ausstrahlen, sonst schneidet man sich ins eigene Fleisch.