Antrag: Erstellung eines gesamtstädtisches Konzeptes zum Ausbau von Photovoltaikanlagen

Erstellung eines gesamtstädtisches Konzeptes zum Ausbau von Photovoltaikanlagen auf Basis der Auswertung des Solardachkatasters mit dem Schwerpunkt „öffentliche Gebäude“

Die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen beantragt hiermit den Ausbau von Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden in Ennepetal. Diese Maßnahme würde sich nicht nur wirtschaftlich rentieren sondern ebenso einer Entwicklung in Richtung „Enkelfreundlichkeit“ der Klutertstadt einen deutlichen Beitrag leisten. Die massiven Preissenkungen der letzten Jahre haben die Stromgestehungskosten der Photovoltaik so stark gesenkt, dass sie bereits deutlich unter dem Preisniveau von Haushaltsstromtarifen liegen. Somit würde der Ausbau von städtischen Photovoltaikanlagen auch einen deutlichen Beitrag zur zukünftigen Entlastung der Energiekosten beitragen. Nicht zuletzt sollte diese Maßnahme in die zu definierenden Klimaschutzziele für Ennepetal aufgenommen werden. Unser Ziel ist es, jährlich mindestens eine öffentliche Dachfläche mit Photovoltaik-Anlagen auszustatten.

Hierbei können drei verschiedene Vorgehensweisen greifen:

  1. Die Stadt investiert in eigene Photovoltaikanlagen.
  2. Geeignete Dachflächen werden interessierten Investoren und Betreibern (zum Beispiel Bürgerenergiegenossenschaften) gegen regelmäßige Pachtzahlungen zur Verfügung gestellt.
  3. Grundsätzlich werden alle Neubauten bei der Erstellung mit Photovoltaik ausgestattet oder als Mindestanforderung so konzipiert, dass die spätere Installation einer Anlage bereits beim Bau vorgesehen und eingeplant wird.

Die Verwaltung wird hiermit beauftragt, kurzfristig ein Konzept für den jährlichen und kontinuierlichen Ausbau der Photovoltaik auf Dachflächen zu entwickeln, sowie Potenziale zu prüfen. Die Energiewende muss versorgungssicher, bezahlbar und umweltverträglich gelingen. Die Photovoltaik kann aufgrund der gefallenen Preise, in Verbindung mit Speichern und durch CO2-Einsparungen einen immensen Beitrag in der Energiewende leisten.

Mit freundlichen Grüßen
Petra Backhoff

 

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