Die Folgen des Klimawandels sind allerorts spürbar. Die vorhandenen kommunalen Konzepte in
Ennepetal (Stichwort: Integriertes Klimaschutz-Konzept) enthalten bereits Ansatzpunkte. Die Auf-
gabe besteht aus unserer Sicht nun darin, zeitnah diese Ansätze in konkrete Maßnahmen zu
überführen. Der kommunale Hitzeschutz eignet sich hierfür besonders, weil er unmittelbar vor Ort sichtbar
und wirksam, sozialpolitisch relevant und gleichzeitig mit Stadtentwicklung, Umwelt- und Klima-
schutz sowie der Gestaltung des öffentlichen Raumes verknüpft ist.
Unsere Fraktion möchte erfragen, inwieweit sich die Verwaltung bereits mit dem Themenfeld
„Hitzeschutz“ als eigenständiges, prioritäres Handlungsfeld der kommunalen Klimaanpassung be-
fasst bzw. welche Maßnahmen und Aktionen konkret in Planung sind.
Bereits im August 2023 hat unsere Fraktion einen Antrag zur Klimaanpassung (hier: Beschattung
von Schulhöfen, Kita-Außenflächen und öffentlichen Spielplätzen) gestellt.
Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass zeitnah Maßnahmenpakete für die Jahre 2026/2027 entwi-
ckelt und konkrete Maßnahmen ergriffen werden müssen. Vordringliche solche mit hoher Wir-
kung, geringer planerischer Komplexität und überschaubarem Finanzbedarf sollen dabei priori-
siert werden.
Weitere vertiefende Fragen hierzu:
- Werden aktuelle Arbeitshilfen, wie z. B. vom Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz
NRW, eingesetzt und berücksichtigt? - Gibt es eine fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit – insbesondere der Tätigkeits-
felder Umwelt/Klimaschutz, Stadtplanung, Bauordnung, Tiefbau/Stadtbetriebe, Soziales,
Gesundheit, Jugend, Schulen/Kitas und Öffentlichkeitsarbeit? - Werden aktuelle Förderprojekte berücksichtigt?
Beispiel: https://www.klimaatlas.nrw.de/beratung-klimaanpassung/foerderung/foerder-
richtlinie-klimaresiliente-region-mit-internationaler