Der Kunstrasenplatz am Reichenbach Gymnasium muss getauscht werden. Heißt, Unmengen von Kunststoff werden jetzt entsorgt. Der neue Belag wird ein „Hybridrasen“ sein, eine Mischung aus Naturmaterialien und Kunststoff. Das bedeutet dann zwar weniger Kunststoff als bisher, aber immer noch den Eintrag von Mikropastik in die Umgebung.
UND: Am Ende wieder viel Sondermüll. Die Abwägung zwischen reinem Naturrasen und Kunststoffrasen kommt uns zu kurz. Natürlich ist es klasse, wenn ganzjähriges Training möglich ist.
Aber: zu welchem Preis für die Natur? Hinzu kommt die höhere Verletzungsquote bei Kunstrasen. Wir Grünen sind gegen den Plastikwahnsinn, zumal uns die Datenlage bei der Entscheidung zu dürftig ist. Die tatsächlichen Kosten wurden nicht einmal gegenübergestellt.
Ennepetal neigt dazu, unreflektiert die umweltschädlichste Lösung zu wählen, ohne Alternativen zu beleuchten.