Bei allen nachvollziehbaren Gründen für die Verzögerung der Baumaßnahmen an der Sekundarschule bzw. beim Umbau am Standort Amselweg: Die Forderungen der Schulleitung sind alle nachvollziehbar und in der Tat kann bei gutem Willen Abhilfe geschaffen werden.
Wie bereits im Ausschuss durch unser Fraktionsmitglied Petra Backhoff gefordert: An nahezu 100 Standorten in Nordrhein-Westfalen helfen Schulstraßen genau an solchen Gefahrenstellen. Anwohner erhalten Ausnahmegenehmigungen. Der restliche Verkehr wird deutlich eingeschränkt. Ein weiterer Vorschlag unsererseits war, eine Haltestelle für Elterntaxis einzurichten, ab welcher die Kinder zu Fuß den Schulweg meistern. Auch dies wäre kein Einzelfall. Gute Beispiele zeigen, dass es Lösungen gibt.
Weiterhin haben wir kein Verständnis dafür, dass Schultoiletten nicht gereinigt werden. Wenn Eltern berichten, dass Kinder mit Bauchschmerzen von der Schule nach Hause kommen, dann müssen Verantwortliche handeln. Reinigungsintervalle müssen hochgesetzt werden. Auch das Einzäunen des Grundstückes kann nicht lapidar vom Tisch gewischt werden.
Natürlich kostet das Geld. Was kostet nicht alles viel Geld? Was sind uns unsere Kinder wert? Was ist uns gute Bildung wert? Das wären Grundsatzdiskussionen, die anstehen. Wo liegen unsere Prioritäten? Immerhin wird der Standort der Grundschule Voerde voraussichtlich noch weitere zehn Jahre benötigt werden.