Rückblick der Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses, Petra Backhoff:
Ruza Kaltenbach: Fachfrau mit Haltung verlässt die Stadtverwaltung 😒
Die Leitung des Fachbereiches Jugend und Soziales, Ruza Kaltenbach, verlässt die Stadtverwaltung Ennepetal. Welch ein Verlust.
Als Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses habe ich die Zusammenarbeit mit Ruza Kaltenbach sehr gemocht. Eine klare und gradlinige Frau, eine echte Fachfrau mit Haltung und Rückgrat. Im Abschlussbericht über sie steht ein Hinweis, den ich besonders aufgreifen möchte. Sie sagt sinngemäß: „doch wenn beispielsweise entschieden wird, in ein Solebecken für das Klutertbad zu investieren, aber Mittel für eine Sport- und Spielfläche an der Vilvoorder Straße zu streichen, obwohl Jugendliche zuvor an der Planung beteiligt wurden, dann beiße ich schon mal in die Tischkante“. 🙏 Vielen lieben Dank für die klaren Worte, liebe Ruza.
Ich habe ebenfalls, nicht nur da, in den letzten Jahren in Tischkanten gebissen. Alleine der Ruf nach Partizipation von Kindern und Jugendlichen oder auch der Wahlspruch: „Kinder sind unsere Zukunft“, helfen keinem Kind. Auch kein von der Politik/Verwaltung ausgesuchter Platz „für Kinderrechte“. Wir brauchen keine Symbolpolitik, wir brauchen konkrete Hilfestellungen für Familien und Kinder durch Fachkräfte, Empathie, Mitgefühl und selbstverständlich die Bereitstellung entsprechender finanzieller Mittel. Und: wenn wir Kinder/ Jugendliche schon fragen, dann sollten wir ihre Antworten auch bitte ernstnehmen – das verlangt der Anstand.
Unvergessen soll auch Deine Mahnung an den Rat der Stadt Ennepetal bleiben: „Vergessen Sie die Kinder bei all Ihren Entscheidungen nicht!“ Auch dies wollen wir Grünen im Hinterkopf behalten!
Mache es gut, liebe Ruza. 💚