Toyota verkauft ab 2015 neues Brennstoffzellen-Auto

Der weltgrößte Autokonzern Toyota bringt 2015 die ersten Autos mit Brennstoffzellenantrieb auf den Markt. Die ersten Limousinen sollen ab kommenden März in Japan für umgerechnet 50.500 Euro verkauft werden. Die japanische Regierung will mit ihren Hilfen dazu beitragen, die Kosten für ein Brennstoffzellen-Fahrzeug bis 2025 auf 15.000 Euro zu drücken.

Der weltgrößte Autokonzern Toyota bringt 2015 die ersten Autos mit Brennstoffzellenantrieb auf den Markt. Die ersten Limousinen sollen ab kommenden März in Japan für umgerechnet 50.500 Euro verkauft werden. Die japanische Regierung will mit ihren Hilfen dazu beitragen, die Kosten für ein Brennstoffzellen-Fahrzeug bis 2025 auf 15.000 Euro zu drücken.

Quelle: IWR

Tokio / Münster – Der weltgrößte Automobilkonzern Toyota hat den Serienstart des Brennstoffzellen-Autos Toyota FCV (Fuel Cell Vehicle) bekanntgegeben. Ab April 2015 soll dieses Modell erst in Japan und ab Sommer dann auch in Europa und den USA angeboten werden.

Die Verkaufspreise für Europa wurden noch nicht genannt, auf dem japanischen Markt soll es jedoch für rund sieben Millionen Yen netto (umgerechnet rund 50.000 Euro) zu haben sein. Der Toyota FCV wäre damit das erste Serienfahrzeugmit Brennstoffzellen-Antrieb auf dem Markt. Das Unternehmen will an den Erfolg des Hybridautos Prius anknüpfen.

Reichweite von 500 Kilometern
Für den Antrieb des 4,87 Meter langen und 1,81 Meter breiten Toyotas ist ein Elektromotor zuständig, der von einer Brennstoffzelle emissionsfrei mit Energie versorgt wird. In dieser Brennstoffzelle kann durch eine chemische Reaktion von Wasser- und Sauerstoff Elektrizität für den Motor mit einer Leistung von mindestens 100 Kilowatt (kW, rund 136 PS) erzeugt werden. In drei Minuten sollen die beiden 700-Bar-Hochdruck-Wasserstofftanks voll gefüllt werden können. Dies ist einer der Vorteile im Gegensatz zu batteriebetrieben Elektroautos, die längere Zeit an der Steckdose aufladen müssen. Mit einer Reichweite von 500 Kilometern kann der Toyota mit reinen Elektroautos mithalten und kommt sogar nahe an die Reichweite von Benzinern heran. Problematisch könnte das zurzeit noch recht dünne Tankstellennetz sein. Längere Fahrten sollten demnach gut geplant werden.

Daimler plant Großproduktion ab 2017
Andere Hersteller sind auf dem Gebiet zwar nicht untätig, doch bis dato ist noch zu keiner Massenfertigung eines Brennstoffzellenautos gekommen. So startete Daimler bereits 2009 mit der Produktion einer Kleinserie des Models Mercedes-Benz B-Klasse F-Cell. Mit 136 PS hat das Auto eine Reichweite von etwa 400 Kilometern. Ab 2017 ist in Zusammenarbeit mit Nissan und Ford mit einer Großserie zu rechnen.

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