Terror im Irak: Amnesty prangert Massenhinrichtungen an

Quelle: Deutschlandfunk

isis-flag-youtube-afpDie Terrormiliz Islamischer Staat verfolgt im Nordirak gezielt Minderheiten und führt nach Angaben von Amnesty International „ethnische Säuberungen“ durch. In einem neuen Bericht der Menschenrechtler kommen Überlebende von Massakern zu Wort.

Massenmorde, Entführungen, Vergewaltigungen. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International führt die Salafistische Terror-Miliz „Islamischer Staat“ (IS) im Nordirak eine Kampagne der „systematischen ethnischen Säuberungen“ durch. Die Opfer sind Minderheiten wie Jesiden, Christen oder schiitische Turkmenen.

Es gebe neue Beweise für die Verbrechen der IS-Miliz, sagt Amnesty-Mitarbeiterin Donatella Rovera, die sich derzeit in der Region aufhält. In dem  Bericht der Menschenrechtler kommen Überlebende von Massakern zu Wort. Sie schildern, wie die Dschihadisten in der Region Sindschar im Norden des Irak zahlreiche Männer und Jungen zusammengetrieben haben. Sie wurden mit Lastwagen aus ihren Dörfern weggebracht und hingerichtet.

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Hier der Amnesty-Bericht zum Download.

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