Bilderserie vom 3.Ennepetaler E-Day 2014 mit Bärbel Höhn

Grüne Radfahrkarte für Ennepetal

Pünktlich zum E-Day verteilen die Grünen einen druckfrischen Radwegeplan für das Tal der Ennepe – mit Alternativrouten, Wegbeschreibungen (auf der Rückseite) und Einkehrmöglichkeiten. Wer gerne einen haben möchte, kann ihn am Samstag auf dem Marktplatz erhalten.

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 Die Radfahrkarte Ennepetal zum Download

 

3. Ennepetaler E-Day – am Samstag auf dem Marktplatz mit Bärbel Höhn / vielen E-Fahrzeugen / Schulprojekt und vielem mehr Ennepetaler Grüne zeigen ihre Vision der Zukunft

Plakat E-Day 2014-page-001Am kommenden Samstag führen die Ennepetaler Grünen ihre Informationsreihe „Urbane Zukunft“ auf dem Marktplatz fort. Unterstützt werden sie dabei von Bärbel Höhn, (MdB). Sie ist stellv. Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen und in zahlreichen Ausschüssen vertreten.

Interessierte Besucher finden dort  von 10 bis 14 Uhr aktuelle Elektrofahrzeuge, die teilweise zum Auszuprobieren einladen. E-Day steht zugleich für Elektromobilität, Energieeffizienz und erneuerbare Energien. So gibt es nicht nur eine Menge anzuschauen, sondern auch auszuprobieren. Ein Segway-Parcours lädt die Gäste ein, ihre Geschicklichkeit zu testen.

Unter den Fahrzeugen wird auch der Flitzer unter den E-Autos, der Tesla Model S sein. Die elektrisch angetriebene Luxus-Limousine schafft es von 0 auf 100 KM/H in 4,4 Sekunden. Das Auto stammt aus dem Carsharing Pool der Firma „ruhrautoe“ in Solingen.

Die Firma Renault Eylert aus Wuppertal präsentiert die E-Autos „Zoe“ und „Twizy“. Ganz besonders freuen sich  die Veranstalter über die Teilnahme der Schüler vom Differenzierungskurs „Energie und Technik“ am Reichenbach Gymnasium. Sie belegten beim Wettbewerb „Schulen machen Wind“ den 3. Platz. Die Ergebnisse und Materialien präsentieren die Schüler im Bauwagen des Kinderschutzbundes, der ebenfalls auf dem Marktplatz aufgestellt sein wird.

Interessierte Bürger können sich außerdem am Stand der AVU über das online verfügbare Solarpotenzialkataster informieren. Die AVU wird zudem mit Elektro-Autos und -Fahrrädern vertreten sein und über Fördermöglichkeiten berichten. AVU und VER präsentieren gemeinsam ihr Projekt „Haltestellenbeleuchtung mit autarken Inselanlagen“. Mit vor Ort wird die AHE sein, die darüber informiert, wie in der Biogasanlage in Witten der Biomüll des Ennepe-Ruhr-Kreises zu Biogas vergärt und daraus Strom und Wärme erzeugt wird.

Die Firmen Alanod, Trilux und die AVU haben gemeinsam das Reichenbach Gymnasium unterstützt, Räume mit hochmoderner LED-Beleuchtungstechnik, auszustatten. Dort wird auch die  Firma Trilux aus Arnsberg sein und zu maßgeschneiderten und energieeffizienten Lichtlösungen informieren. Seinen Besuch in Ennepetal hat zudem der AVU Vorstand Dieter ten Eikelder angekündigt.

Auch die Kluterthöhle & Freizeit GmbH nutzt Elektromobilität und zeigt die Räder aus dem E-Bike-Verleih. Ebenso werden Räder des Unternehmens „Werners Bike-Service“ ausgestellt sein und können Probe gefahren werden. Zudem stellt die Stadtverwaltung ihre aktuellen E-Autos vor.

Weitere  Teilnehmer sind der Verein „Umweltfreundliche Energien Ennepe-Ruhr e. V.“ und  das Energiezentrum EN. Letzteres wird die Funktionsweise eines Blockheizkraftwerkes anschaulich darstellen. Kleine Gäste finden Spaß und Unterhaltung auf einer Hüpfburg.

Energiewende – was ist jetzt zu tun?

Plakat Energiewende 2014 (2)-page-001Dieser spannenden Frage widmet sich am 14. Mai 2014, um 19 Uhr, Dr. Michael Kopatz vom renommierten Wuppertal Institut in Ennepetal auf Einladung von Bündnis 90 / Die Grünen in Ennepetal. Der Dipl.-Sozialwissenschaftler studierte Umweltpolitik und –planung. Seine Thesen sind jedoch alles andere als theoretisch. Kopatz geht pragmatisch und realistisch ans Werk: „Die Selbstverständlichkeiten von heute, können schon in ein, zwei Jahrzehnten als dreist und absonderlich erscheinen“. Er fordert mutige und entschlossene Entscheidungsträger, die es wagen, dem Menschen etwas zuzumuten.

 Mit Entscheidungsträger meint er auch und gerade Politiker. Hierzu führt er aus: „Die Gegenwart zeigt, dass gelingen kann, was vor einigen Jahren noch utopisch erschien. Anfang der 1990er Jahre warben Deutschlands Stromkonzerne für Atomkraft mit dem Argument, dass erneuerbare Energien langfristig nicht mehr als vier Prozent zur Stromversorgung beitragen könnten. Inzwischen sind wir bei 25 Prozent angekommen“.

 Diese faszinierende Entwicklung haben politische Entscheidungsträger möglich gemacht, die entsprechende Rahmenbedingungen schufen. Seiner Meinung nach, kann gerade die Politik dafür sorgen, dass gute Idee und Konzepte – welche häufig von lokal engagierten Bürgern entwickelt werden – Umsetzung finden. Bei allen anstehenden Herausforderungen betont Kopatz klar und deutlich, dass es Spaß machen kann, das Leben nach anderen, nachhaltigen Werten und Normen auszuloten.

Lassen Sie sich von allerhand neuen und ungewöhnlichen Ideen anstecken. Diskutieren und staunen Sie im Saal des Haus Ennepetal über Beispiele lebendiger Initiativen, die gangbare Wege aus der weit verbreiteten Ohnmacht des Individuums weisen.

 Gäste sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.