Anfrage der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen zur Stellenbesetzung im Fachbereich „Jugend und Soziales“ – Ausländer- und Asylbewerber-betreuung

 Alleine im städtischen Übergangswohnheim Heimstraße zählen wir aktuell 79 Personen, hinzu kommen noch weiter Menschen im Wohnumfeld der Heimstraße. Insgesamt sind 13 Kinder zwischen 2 und 15 Jahren dort untergebracht, hinzukommen drei Säuglinge.

Alleine im städtischen Übergangswohnheim Heimstraße zählen wir aktuell 79 Personen, hinzu kommen noch weiter Menschen im Wohnumfeld der Heimstraße.
Insgesamt sind 13 Kinder zwischen 2 und 15 Jahren dort untergebracht, hinzukommen drei Säuglinge.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Wiggenhagen,

wie der Lokalpresse am 05. September 2014 zu entnehmen, leben derzeit 132 Flüchtlinge in Ennepetal. Alleine im städtischen Übergangswohnheim Heimstraße zählen wir aktuell 79 Personen. Von der o.g. Stelle „Ausländer- und Asylbewerberbetreuung“ werden zudem zwei Wohneinheiten im Wohnumfeld der Heimstraße betreut. Zwei erwachsene Frauen und deren Babys wohnen derzeit in der Schachtstraße. Ebenso leben zwei Personen in der Kirchstraße. Insgesamt sind derzeit 13 Kinder zwischen zwei und 15 Jahren in der Heimstraße untergebracht, hinzukommen drei Säuglinge.

All diese Personen werden im laufenden Jahr von einer Mitarbeiterin betreut, welche hierfür ab dem 01. Juli 2014 pro Woche 30 Stunden zur Verfügung stehen. Die Stelle ist mit 0,77 % im Stellenplan aufgeführt.
Zum Vergleich: Bis Ende des Jahres 2011 standen für diese Arbeit zwei volle Stellen, sprich 80 Wochenstunden zur Verfügung. Bis Ende des Jahres 2013 war es noch eine volle Stelle – sprich 40 Wochenstunden. Nunmehr, in Zeiten von extrem steigenden Flüchtlingszahlen, sind wir auf einem Tiefpunkt der Wochenstunden der zuständigen Sozialarbeiterin.

In Anbetracht der vielfältigen Aufgaben, die von dieser einen Person geleistet werden, halten wir den aktuellen Personalbestand für unhaltbar. Ungeachtet dessen, dass gesamtgesellschaftlich enorme Kosten erwachsen, wenn eine gelungene Integration dieser Menschen auf der Strecke bleibt. Alleine schon aufgrund der zahlreichen unterschiedlichen Herkunftsländer und damit verbundenen Mentalitäten und Gewohnheiten, ergibt sich ein mannigfaltiges und zeitintensives Arbeitsgebiet, angefangen von den formaljuristischen Anforderungen bis hin zur konkreten Beratung und Lebensplanung.

Da die rechnerische Aufnahmekapazität der Stadt Ennepetal bei ca. 86 Prozent liegt, ist zudem mit einem weiteren Anwachsen dieser Personengruppe zu rechnen. Der Wohnraum in der Heimstraße ist nunmehr erschöpft, mit weiteren Aufgaben wie Wohnungssuche ist zu rechnen, was zudem alles dezentral – also nicht am Standort Heimstraße zu erbringen ist.

Im Stellenplan 2015 ist die benannte Stelle mit 0,9 % Umfang ausgewiesen, was einen leichten Anstieg ausmachen würde, aber bei weitem dem zu leistenden Arbeitsaufwand nicht gerecht wird.

Im Anschluss erlauben wir uns noch ein Zitat aus der aktuellen UNICEF-Studie „In erster Linie Kinder – Flüchtlingskinder in Deutschland“, welche Sie hier einsehen können.

Zitat: „Mädchen und Jungen, die in Deutschland Zuflucht suchen, erfahren in allen Lebensbereichen Zurücksetzung. Ihre Rechte auf umfassende Unterstützung und gleiche Chancen werden viel zu häufig missachtet“, sagte Anne Lütkes, Vorstandsmitglied UNICEF Deutschland. “Flüchtlingskinder sind in erster Linie Kinder. Sie haben ihr Zuhause verloren und brauchen besondere Förderung.

Die Fraktion „Bündnis 90 / Die Grünen fragt hiermit an, wie die derzeitige Stellenbesetzung im Einklang mit der aktuellen Flüchtlingssituation in Ennepetal zu verstehen ist? Ist kurzfristig mit der Einstellung weiterer Fachkräfte zu rechnen? Was tut Ennepetal konkret, um die Lebenssituation der Flüchtlinge in Ennepetal nachhaltig zu verbessern? Mit welchen Maßnahmen soll kurzfristig auf die Auslastung der Unterbringungseinrichtung in der Heimstraße reagiert werden? Wie geht man auf die Lebenssituation der Kinder und Jugendlichen ein? Was wird getan, um diese Kinder aus der Isolation „Wohnheim“ herauszuholen und eine gerechte Teilhabe an Sicherheit, Bildung, Gesundheit, Freizeit und Kultur zu ermöglichen? Mit anderen Worten, was wird getan, um die UN-Kinderrechtskonvention von 1989 „jedem Kind die gleichen Rechte – egal, aus welchem Land es kommt oder wo es sich aktuell aufhält“ zu garantieren?

Podiumsdiskussion mit Frank Steinwender am 10. September im Kolpinghaus

Frank Steinwender ist Gewerkschafter und Sprecher der GRÜNEN in Hagen

Frank Steinwender ist
Gewerkschafter und Sprecher der GRÜNEN in Hagen

Am 10 September um 20 Uhr im Kolpinghaus ,Berninghauser Str. 10B,58256 Ennepetal-Milspe

nimmt unser Kandidat Frank Steinwender an der  Podiumsdiskussion mit  allen Bundestagskandidaten des Wahlkreises Hagen – Ennepe-Ruhr-Kreis I   teil.

 

Gastgeber ist das Kolpinghaus

 

Die Bürger können die verschiedenen Kandidaten dann hautnah kennenlernen, und in Diskussionen  mehr über ihre politischen Ziele erfahren.

 

 

Schlüsselübergabe – Die Grünen übernehmen Ladenlokal der Barmer GEK

v.l.n.r. Prof. Dr. Kurt Bienert, Dirk Guth, Karl-Heinz-Gockel, Eckhard Manderla und Stefan Mayer-Stoye

v.l.n.r. Prof. Dr. Kurt Bienert, Dirk Guth, Karl-Heinz-Gockel, Eckhard Manderla und Stefan Mayer-Stoye

Um näher im Geschehen zu sein, richten Bündnis 90 / Die Grünen eine neue Geschäftsstelle in den ehemaligen Räumen der Barmer GEK in der Voerder Straße 71 ein. Zur Schlüsselübergabe überreichte am Freitag, den 05. Juli 2013, um 10.30 Uhr, der Schatzmeister der Grünen, Kurt Bienert, einen Scheck in Höhe von 300 Euro an den Bezirksgeschäftsführer der Ersatzkasse, Dirk Guth. Diesen Betrag erhält die Ersatzkasse für das hochwertige Mobiliar in den Räumen. Das Geld stellte die Barmer GEK anschließend dem Ennepetaler Tafelladen als Spende zur Verfügung. Die Spende wurde von Karl-Heinz Gockel und Eckhard Manderla entgegengenommen. Von den Grünen war  außerdem Stefan Mayer-Stoye (Fraktionsmitglied) anwesend.

Die Grünen übernehmen Ladenlokal der Barmer GEK in der Voerder Straße

gruen_geht_weiter_02Um näher im Geschehen zu sein, richten Bündnis 90 / Die Grünen eine neue Geschäftsstelle in den ehemaligen Räumen der Barmer GEK in der Voerder Straße 71 ein. Zur Schlüsselübergabe am Freitag, den 05. Juli 2013, um 10.30 Uhr, überreicht der Schatzmeister der Grünen, Kurt Bienert, einen Scheck in Höhe von 300 Euro an den Bezirksgeschäftsführer der Ersatzkasse, Dirk Guth. Diesen Betrag erhält die Ersatzkasse für das hochwertige Mobiliar in den Räumen. Das Geld stellt die Barmer GEK anschließend dem Ennepetaler Tafelladen als Spende zur Verfügung. Von den Grünen wird außerdem  Stefan Mayer-Stoye (Fraktionsmitglied) anwesend sein.

Polit-Talk am Mittwoch, den 10. Juli um 19.30 Uhr in der Rosine in Ennepetal-Voerde mit Frank

Frank Steinwender ist Gewerkschafter und Sprecher der GRÜNEN in Hagen

Frank Steinwender ist
Gewerkschafter und Sprecher der GRÜNEN in Hagen

Am 10. Juli um 19.30 Uhr im Restaurant Rosine (in der Bergstraße 4, Ennepetal)  nimmt unser Kandidat Frank Steinwender an der  Podiumsdiskussion mit  allen Bundestagskandidaten des Wahlkreises Hagen – Ennepe-Ruhr-Kreis I   teil.

Gastgeber ist der Blumenstrauss e.V.

Die Bürger können die verschiedenen Kandidaten dann hautnah kennenlernen, und in Diskussionen  mehr über ihre politischen Ziele erfahren.