Wir weihen unsere neue Geschäftsstelle ein – Seien Sie dabei! Am 31. August um 13 Uhr ist es so weit.

b++ro11Liebe Freundinnen und Freunde der Ennepetaler Grünen,

 die Ennepetaler Grünen möchten sich nicht nur intensiv mit Fragen und Problemen der Menschen in Ennepetal beschäftigen, sondern auch hautnah unter ihnen sein. Nicht bei Twitter, nicht (nur) bei facebook, sondern ganz real – von Angesicht zu Angesicht.

Somit haben wir uns entschlossen, auf der Fußgängerzone in Milspe ein Ladenlokal anzumieten.

Wir werden unseren Beitrag dazu leisten die Ennepetaler Fußgängerzone zu
beleben.

Obendrein, so unser Ziel, möchten wir die Menschen in unsere Räume einladen. Ob nun zu unserer “Sprechstunde”, zu den Fraktionssitzungen oder auch bei Festen und Partys in der Innenstadt – unsere Türe soll den interessierten Bürgerinnen und Bürgern möglichst häufig weit offen stehen.

 Zu der Einweihung der neuen Räume möchten wir Sie hiermit herzlich einladen. Seien Sie am 31. August 2013, 13 Uhr unser Gast.

 Wir freuen uns auf euch und Sie.

 Die Grünen in Ennepetal

Ernährungswende: Was tut die Politik? BÖLW, BUND und Welthungerhilfe sehen großen Handlungsbedarf für die künftige Bundesregierung

Regionales ProduktQuelle: BUND

Berlin: Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Welthungerhilfe sehen großen Handlungsbedarf, um die dringend erforderliche Ernährungswende voran zu bringen. Die an sich positiven Aktivitäten der Bundesministerin Ilse Aigner gegen Lebensmittelverschwendung oder für mehr Ernährungsbewusstsein hätten die Probleme in der Landwirtschaft nicht an der Wurzel gepackt. Auch das Angebot der Verbraucher, die durch ihre Kaufentscheidung von Bio-Lebensmitteln zu einer Ernährungswende beitragen wollten, sei von der Politik nicht aufgegriffen worden. Unklare Rahmenbedingungen, Zurückfahren des Engagements für den ökologischen Landbau und Überförderung von Monokulturen für die Energieproduktion hätten dazu beigetragen, dass teilweise die Hälfte der Bio-Produkte importiert werden müssten. So sei der Umsatz am deutschen Bio-Markt in den letzten vier Jahren um über 21 Prozent gestiegen, die deutschen Öko-Flächen jedoch nur um 10 Prozent.

 

In der kommenden Legislatur muss engagierter für ein Umsteuern im Agrar- und Ernährungsbereich gearbeitet werden“, sagt Löwenstein. Der BÖLW befragte die Parteien zu ihren Vorhaben in den nächsten vier Jahren. “Die Antworten der Parteien auf unsere Fragen zur künftigen Agrar- und Ernährungspolitik machen deutlich, dass es bei der Bundestagswahl eine Richtungsentscheidung geben wird: “Weiter so” oder hin zu einer Ernährungswende, in der nachhaltiger Landwirtschaft und Ernährung eine echte Perspektive gegeben wird“, resümiert Löwenstein.

 

Hubert Weiger, Vorsitzender BUND: “Die Bundesregierung ist auf die stetig wachsende Nachfrage der Verbraucher nach Bio-Produkten nicht eingegangen. Umwelt- und Gesundheitsschäden, die durch die intensiver Landwirtschaft verursacht werden, hat sie ignoriert. Statt die Bio-Bewirtschaftung stärker zu fördern, werden die Mittel für eine umwelt- und tierfreundliche Landwirtschaft künftig auf EU-Ebene durch Merkels Zutun um rund 20 Prozent gekürzt. Damit hat Kanzlerin Merkel in ihrer Regierungszeit das denkbar schlechteste Ergebnis für Bio-Bauern und den Naturschutz in der Landwirtschaft erzielt. Von der kommenden Bundesregierung erwarten wir, die Kürzungen für ökologisch-bäuerliche Landwirtschaft vollständig auszugleichen. Die Umverteilung der Direktzahlungen in Form einer Aufstockung der Prämien für kleinere Betriebe ist dafür ein überaus wichtiges Instrument.”

 

Der Schlüssel zur Sicherung der Welternährung liegt nicht in der Steigerung der großflächigen Agrarproduktion für Biokraftstoffgewinnung oder der exzessiven Spekulation mit Nahrungsmitteln an den Finanzmärkten sondern in den Händen der Millionen Kleinbauern weltweit“, betont Wolfgang Jamann, Generalsekretär der Welthungerhilfe, die Notwendigkeit die Menschen weltweit mit Know-how und Zugang zu Land zu versorgen. “Kleinbauern weltweit müssen in die Lage versetzt werden, mit innovativen Methoden der standortgerechten Landwirtschaft ihre Ernährungsversorgung vor Ort zu gewährleisten – boden- und gewässerschonend und ohne die Abhängigkeit von teuren Betriebsmitteln wie Gentech-Saatgut oder chemischen Dünger und Pestiziden.” Diese wichtigen Ziele muss eine neue Bundesregierung ernsthaft verfolgen, um einen spürbaren Beitrag zur Abschaffung des Hungers zu leisten.

 

Mehr Informationen:

 

 

 

Grüne Ideen zur Fußgängerzone in Milspe

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Quelle: Der Westen

 Wir veröffentlichen hier unsere Ideen aus dem Grünen Workshop Fußgängerzone Milspe.

Welche Optionen gibt es zur aktuellen Situation?

1.      Alles lassen, wie es ist / nichts mehr investieren

2.      Fußgängerzone für den Individualverkehr öffnen – hätte aus Sicht der Bündnis 90/ Die Grünen einen rein psychologischen Aspekt (es “tut” sich was) – würde aber aus unserer Sicht keine deutliche Verbesserung für die wirtschaftliche Situation der ansässigen Händler zur Folge haben.

3.      Die bauliche Situation nutzen, deren Vorteile herausarbeiten und “Aufenthaltsqualität” kontinuierlich entwickeln

Das Konzept des Ortsverbandes und der  Fraktion “Bündnis 90 / Die Grünen” bevorzugt folgende Vorgehensweise:

Ennepetal schafft ein eigenes Konzept, mit eigenen Kräften, Vorstellungen und Ansprüchen.

Unter folgender Beachtung:

-          ein herkömmliches Innenstadtkonzept, wie in zahlreichen Städten bereits umgesetzt wurde, scheint wenig erfolgsversprechend, da beliebig austauschbar. Kleine Ladenlokale, bauliche Rahmenbedingungen und das vorhandene Einkaufs- bzw. Freizeitverhalten machen aus unserer Sicht ein “eigenes” Konzept notwendig.

-          Dabei sollten vorhandene Stärken im Fokus stehen.

Dies könnte z.B. ein “alternatives Stadtviertel Milspe” sein, welches auf die aktuellen Gegebenheiten, wie z.B. kleine Ladengeschäfte und viel Freiraum vor den Läden eingeht.

Ideensammlung:

-          Gezielter Ausbau der Außengastronomie (Cafés, Restaurants)

-          Spielplatz erhalten – bietet Anlaufstelle für Familien mit Kindern / Raum für Bewegung – verlängert die Aufenthaltsdauer

-          Wasserläufe bleiben erhalten

-          Kleine Einzelhandelsgeschäfte siedeln sich an (Nischen)
z.B. Reformhaus, Secondhand-Laden, Direktvermarkter (Metzgerei mit Regionalbezug, Öko-Bäcker, Obst- und Gemüseladen, Weinhandel, Delikatessen, “Bio”-Bekleidung, “Bio”-Kosmetik, ….) – siehe auch  Dritte Welt Laden (bereits vorhanden)

-          Pavillons / mobile Verkaufsstände (siehe gestellter Antrag) vom August 2011

-          Wellness / Gesundheit

-          Kunst in der Innenstadt (Ausstellungen / Aktionen / Vernissage)

-          Größere Ladenlokale könnte eine Art “Markthalle” darstellen – siehe z.B. Markthalle in Gevelsberg oder “NaturGut”

-          Märkte / Feste / Gaukler

 

Voraussetzungen

-          Ein “Kümmerer” / “Macher” / Manager mit Erfahrungen im Citymanagement / Anbindung vor Ort

-          Anreize für Neuansiedlungen schaffen (ggf. günstige “start-up” Kredite, Subventionen)

-          “Gerechtigkeit” für bereits angesiedelte Unternehmer schaffen

-          Konsens unter den Immobilienbesitzer herstellen – Wer kümmert sich bisher? Gibt es einen “Runden Tisch”? Gemeinsame Ziele / Ideen / Konzepte?

-          Werden Förderprojekte zur “Innenstadtbelebung” ausgeschöpft? Wer kümmert sich um Antragstellung?

 

Einbeziehung des ehemaligen Altenheims (Ecke Voeder Straße / Friedrichstraße) z.B. durch Vermarktung als Studentenwohnheim (bezahlbarer Wohnraum) für junge Menschen – Anbindung an die Universitäten in Dortmund und Wuppertal

 

Antrag der Bündnis 90 / Die Grünen zur Einrichtung einer modernen Kommunikations- und Informations-technologie, kombiniert mit dem Gedanken der Wirtschaftsförderung – eine “Ennepetal App”

 

Sehr geehrter Herr Wiggenhagen,

 hiermit beantragt die Fraktion der Bündnis 90 / Die Grünen den aktiven Einstieg der Stadt Ennepetal in das Zeitalter der modernen Kommunikationsmedien mittels einer “Ennepetal App”.

 Einleitung in das Thema:

Eine mobile App – Kurzform für Applikation – ist eine Anwendungssoftware für Mobilgeräte bzw. mobile Betriebssysteme für Anwendungen auf Smartphones und Tablet-Computern.

 Native mobile Apps im engeren Sinn zeichnen sich dadurch aus, dass sie speziell an die Zielplattform angepasst und sehr leicht über ein herstellerspezifisches Online-Portal bezogen und installiert werden können. Diese Anwendungsprogramme werden insbesondere von jungen Menschen sehr intensiv genutzt, um schnell und übersichtlich an Informationen zu gelangen.  Zu den Anwendungsmöglichkeiten gehören einfache Inhalte (aktuelle Nachrichten, Zeitungsartikel) und Datenbanken.

 Diese Apps bedeuten Zeitersparnis bei der Informationsverarbeitung, Verringerung von Prozesskosten und intensivere Nutzerbindung. App-Anbieter sind flexibler, wodurch schneller und genauer auf Anwenderwünsche reagiert werden kann.

 Wer heute Informationen sucht, der kauft nahezu keinen Stadtplan mehr. Heute wird alles “gegoogelt”, d.h. Informationen müssen im Netz verfügbar sein. Um eine schnelle und genaue Auffindbarkeit zu gewährleisten, braucht die Stadt aus unserer Sicht eine “Ennepetal-App”, die dem modernen Kommunikationsverhalten der Menschen entspricht. Zusätzlich könnte dies einen unentgeltlichen Werbeplatz für Ennepetaler Unternehmen bieten. Zudem beflügelt ein solches Medium die Tourismusidee, die kurzfristig in Ennepetal umgesetzt wird. Wer heute eine Stadt, Region oder ein Land bereisen möchte, der sucht seine Informationen vermehrt schnell und praktisch auf Knopfdruck im Netz.

 Mögliche Inhalte einer solchen App:

 1. Wo bekommt man was in Ennepetal?

Angegeben werden sollten Öffnungszeiten, Adressen und Lage (im Stadtplan), sowie Kontaktdaten, Webseite, usw. Den Unternehmen sollte zudem ein kostenloser Eintrag ermöglicht werden (siehe Wirtschaftsförderung). Ebenso gehören öffentliche Einrichtungen in ein solches Angebot (Kluterthöhle, Schwimmbad, Bücherei usw.)

 2. Wo findet was in Ennepetal statt?

Damit ist ein stets aktueller Veranstaltungskalender aller Ennepetaler Aktivitäten gemeint mit Kontaktdaten und Lageplan, sowie Kurzinformationen.

 3. Freizeitaktivitäten in Ennepetal.

Hierzu gehören beispielsweise Wander- und Radtouren, ÖPNV-Verbindungen mit Kartenmaterial und GPS-Daten.

Die Umsetzung einer solchen App ist aus unserer Sicht mit geringen finanziellen Mitteln machbar. Zudem liegen die meisten benötigten Informationen der Stadtverwaltung vor (z.B. über Citymanagement, Verkehrsverein und Haus Ennepetal GmbH), was die stetige Aktualität gewährleisten sollte. Für Ennepetal sehen wir hier außerdem zum jetzigen Zeitpunkt ein attraktives Alleinstellungsmerkmal