Stadt und Integrationsrat rufen zu einer Schweigeminute am 23. Februar auf

In Absprache mit dem Integrationsrat folgt die Stadtverwaltung Ennepetal dem Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und hält im Rathaus am Donnerstag, 23. Februar, um 12 Uhr, für eine Schweigeminute inne. Trauerbeflaggung an allen städtischen Gebäuden weist zusätzlich auf das Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt hin.
Im stillen Gedenken an die Opfer soll ein kraftvolles Zeichen gesetzt werden:
ein Zeichen der Trauer und des Mitgefühls mit den Opfern, ihren Familien und Freunden, ein Zeichen der Verurteilung von Fremdenhass, Rassismus und rechtsextremer Gewalt, ein Zeichen für die Vielfalt und Offenheit Deutschlands.

Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Ennepetal beweisen seit vielen Jahren ihr entschlossenes Auftreten gegen rechtsextremistische Tendenzen.
So organisierten sich am Ostersamstag 2001 mehr als 1.000 Bürgerinnen und Bürger zu einer Protestdemonstration gegen einen Aufmarsch einer rechtsextremistischen Gruppierung. Dafür wurde den Ennepetalerinnen und Ennepetalern im gleichen Jahr der Friedenspreis verliehen. Zahlreiche weitere Aktionen von Kirchen, Institutionen, Vereinen und Verbänden folgten bis heute.
Die von rechtsextremistischen Gewalttätern verübten Morde, Raubüberfälle und Anschläge erfüllen die Menschen in Ennepetal erneut mit Abscheu und Entsetzen.
Bundesweit treten Arbeitgeber und Gewerkschaften gemeinsam ein für ein Deutschland, in dem Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus keinen Platz haben. In den Unternehmen in Deutschland ist zwischen den Beschäftigten ethnische und kulturelle Vielfalt gelebte Realität. Die Betriebe geben zahlreiche Beispiele für erfolgreiche Integration, Respekt und Toleranz. Wir stehen daher gemeinsam in der Pflicht, rechtsextremem Gedankengut entschieden entgegenzutreten.
In Absprache mit dem Integrationsrat folgt die Stadtverwaltung Ennepetal dem Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und hält im Rathaus am Donnerstag, 23. Februar, um 12 Uhr, für eine Schweigeminute inne. Trauerbeflaggung an allen städtischen Gebäuden weist zusätzlich auf das Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt hin.
Im stillen Gedenken an die Opfer soll ein kraftvolles Zeichen gesetzt werden:
ein Zeichen der Trauer und des Mitgefühls mit den Opfern, ihren Familien und Freunden, ein Zeichen der Verurteilung von Fremdenhass, Rassismus und rechtsextremer Gewalt, ein Zeichen für die Vielfalt und Offenheit Deutschlands.

(Presseinformation der Stadt Ennepetal)

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