Presseerklärung zum Artikel „SPD sieht großes Konfliktpotenzial“

Die von Herrn Berg angesprochenen Konfliktbereiche sind sicherlich vorhanden und werden von uns ähnlich beurteilt. Im Bereich Voerde Nord haben wir in den Sitzungen der Planungsgruppe immer auf eine umweltverträgliche Lösung gedrängt – wir glauben auch nach wie vor, dass sie möglich ist. Außerdem bedeutet eine Ausweisung als Wohnbaufläche im FNP nicht automatisch, dass dort gebaut werden darf. Umgekehrt verhält es sich in Bülbringen: Die zur Zeit ausgewiesene Wohnbaufläche ist um ein vielfaches größer als die jetzt neu zu beschließende, hier findet – wie auch in Homberge – eine deutliche Reduzierung statt.

Auf der anderen Seite trägt die SPD mit ihren Vorschlägen zu Neuausweisungen nicht gerade zur Konfliktminderung bei, denn eine Wohnbebauung am Lahmenhäuschen bis zur Einfahrt am Kompostwerk ist weder umwelt- noch leitbildverträglich.

Wichtig ist aber folgendes: In der Sitzung des Ausschusses wurde deutlich gemacht, dass eine frühzeitige Beteiligung der Bürger und Behörden für den Diskussionsprozess eher nützlich ist.

Darum haben wir der Auslegung zugestimmt, wohlwissend, dass für eine Zustimmung unsererseits noch Änderungen notwendig sind.

Ein Gedanke zu “Presseerklärung zum Artikel „SPD sieht großes Konfliktpotenzial“

  1. Man kann natürlich die SPD wählen, die bisher im FNP-Verfahren einem höheren Flächenverbrauch zustimmt, als von dem begleitenden Ingenieurbüro vorgeschlagen wurde.
    Ob das jetzt besonders ökologisch ist oder der „Rolle der Grünen“ entspricht sei dahingestellt.
    Im weiteren Verfahren wird sich herausstellen, welche Fraktion sich für eine ökologische und städtebaulich sinnvolle Flächennutzung einsetzen wird.

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