Preisverfall bei Solarmodulen hält auch im Oktober an

Quelle: IWR

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Münster – Der Preisverfall bei den Solarmodulen hat sich im Oktober 2012 weiter fortgesetzt. Nach dem PVX Spotmarkt Preisindex für Solarmodule von soligico ist der Großhandelspreis für kristalline Solarmodule aus Deutschland im Oktober 2012 gegenüber dem Vormonat um 3,5 Prozent auf 0,83 Euro je Watt peak (Wp) gesunken (September 2012: 0,86 Euro/Wp). Für kristalline Module „made in China“ ist der Preis um 1,7 Prozent auf 0,57 Euro/Wp zurückgegangen. Damit sind die Preise für kristalline Solarmodule seit zwei Jahren (Okt. 2010) ohne Unterbrechung Monat für Monat gesunken. Auch Dünnschichtmodule (CdS/CdTe) verbilligen sich im Oktober 2012 gegenüber dem Vormonat um 1,7 Prozent auf 0,58 Euro/Wp (Sep. 2012: 0,59 Euro/Wp) und sind damit inzwischen teurer als kristalline Module aus China. Im September 2012 waren kristalline Module aus dem Reich der Mitte erstmals etwas günstiger als Dünnschichtmodule.

Preise gegenüber Vorjahr zwischen 30 und 40 Prozent gefallen

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Modulpreise damit um 30 bis 40 Prozent eingebrochen. Der Preis für kristalline Solarmodule aus Deutschland ist gegenüber Oktober 2012 um 35,7 Prozent gefallen (Okt. 2011: 1,29 Euro/Wp). Für kristalline Module aus China ist der Preisverfall mit 38,0 Prozent am deutlichsten ausgeprägt (Okt. 2011: 0,92 Euro/Wp). Bei den Dünnschichtmodulen liegt der Preisrückgang im Vergleich zum Vorjahr bei 31,0 Prozent (Okt. 2011: 0,84 Euro/Wp).

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