Klimawandel: NASA sieht globalen Trend zur Erderwärmung bestätigt

ErdeQuelle: IWR

New York – Das NASA Goddard Institute für Weltraumforschung (GISS) veröffentlichte den diesjährigen Report über die Temperaturentwicklung weltweit. Nach Studien des GISS bestätigt auch das Jahr 2013 den weltweiten Trend der Erderwärmung. Zusammen mit 2009 und 2006 war 2013 das siebtwärmste Jahr seit 1880.

So liegt die durchschnittliche Temperatur für das Jahr 2013 bei 14,6° Celsius und damit 0,6 Grad über dem Vergleichswert. Dieser Vergleichswert gibt die durchschnittliche Temperatur zwischen 1951 bis 1980 wieder.

Die höchsten Temperaturwerte in der Aufzeichnung liegen im 21. Jahrhundert
Der GISS Klimatologe Gavin Schmidt stellt diesen hohen Wert für das Jahr 2013 in den Kontext mit der zunehmenden Erderwärmung. Ein Jahr alleine sei natürlich nicht aussagekräftig, da es wetterbedingte Temperaturschwanken über die Jahre hinweg gibt. Der langfristige Trend hingegen zeigt aber eine deutliche Erderwärmung, so der Klimatologe. Seit nunmehr 38 Jahren gab es kein Jahr mehr in dem die durchschnittliche Temperatur unter dem Vergleichswert lag.
Besonders die hohen Temperaturen seit dem Millennium sollten zu denken geben lassen, so das GISS. Denn 9 der 10 höchsten jemals gemessenen Durchschnittstemperaturen liegen im neuen Jahrtausend. Die erfassten Daten der über 1000 Messstationen weltweit bestätigen den Trend zur Erderwärmung. Einen besonders hohen Anstieg der Temperaturwerte liegen 2013 in Zentralasien, Australien und Alaska.

CO2 steigt weiter an
Im engen Zusammenhang mit der steigenden Erderwärmung steht die Konzentration des Klimagases Kohlenstoffdioxid (CO2). So ist die Konzentration von (CO2) in der Atmosphäre innerhalb von rund 50 Jahren um ca. 27 Prozent gestiegen. 1960 wurden in der Atmosphäre noch 315 Teile pro Millionen (ppm) gemessen, 2012 waren es schon 400 ppm. Nicht nur das NASA Forschungsinstitut sondern auch mehrere andere bekannte Forschungsinstitute wie die NOAA (National Climatic Data Center) zeigen den Trend zu einer steigenden Klimaerwärmung.

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