Grüne Direktkandidatin Karen Haltaufderheide steht für Sozialpolitik

Karen Haltaufderheide ist die GRÜNE   Kandidatin für den Wahlkreis 104. Die 51-jährige Sozialwissenschaftlerin lebt in Wetter und arbeitet als Geschäftsführerin der GRÜNEN in Hagen. Ihre Themenschwerpunkte setzt sie bei Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik.

Soziale Gerechtigkeit ist für Karen Haltaufderheide ein Lebensthema, für das sie sich auf allen Ebenen einsetzt: Als Fraktionssprecherin und Sozialausschussvorsitzende im Rat, als Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft der GRÜNEN NRW, oder auch als Delegierte für NRW beim Kongress der Europäischen Grünen im letzten Herbst in Paris. Dabei setzt sie Schwerpunkte beim Arbeitsmarkt und der gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.

Im Arbeitsmarktbereich kämpft sie für gute Arbeit anstelle von Leiharbeit, Niedriglohn und Minijob. Dabei hat sie besonders die Frauen im Blick. „In typischen Frauenberufen arbeiten die Beschäftigten mitunter 15 Jahre als 400 € – Kraft. Altersarmut ist die Zukunftsperspektive. Alleinerziehende, meistens auch Frauen, haben ein dreifach erhöhtes Armutsrisiko gegenüber der Durchschnittsbevölkerung“, erläutert die Kandidatin die Situation.

Ein zweites großes Ziel ist die Umsetzung der Rechte, die Menschen mit Behinderungen aus der UN-Behindertenrechtskonvention zustehen. „Es muss ermöglicht werden, dass Menschen mit Behinderungen selbstbestimmt und gleichberechtigt gemeinsam mit allen anderen lernen, wohnen, arbeiten und ihre Freizeit verbringen“, erläutert die grüne Kandidatin das Ziel. „ Dazu müssen viele Hindernisse aus dem Weg geräumt und ein breites Unterstützungsnetzwerk aufgebaut werden. Aber eine solche Entwicklung kommt auch vielen anderen Menschen zugute. Wir werden in den nächsten Jahrzehnten immer mehr ältere und unterstützungsbedürftige Menschen haben, die nach Möglichkeit in ihrer gewohnten Umgebung bleiben wollen. Dazu haben wir Modelle entwickelt. Wenn es jeweils in der näheren Wohnumgebung einen Ort gibt, der Nachbarschaftstreff, Beratungsstelle und Vermittlungsbörse für unterstützende Dienstleistungen ist, ermöglicht das eine individuelle Betreuung und stärkt den Zusammenhalt im Quartier. Häufig sind die Wohnungsbaugesellschaften wertvolle Partner für die Umsetzung solcher Quartierskonzepte.“

Ehrenamtlich ist die Mutter von fünf erwachsenen Kindern und Großmutter in einigen Vereinen in Wetter tätig, so als Bürgerbusfahrerin oder als Gründungsmitglied des Hospizvereins. Und wenn sie mal nicht aktiv ist für andere verbringt sie ihre Zeit gemeinsam mit ihrem Mann gerne mit Fahrradfahren, selbstgemachter Musik oder auf Reisen nach Frankreich.

 

 

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