Gedanken über die aktuellen Vorwürfe der SPD Ennepetal und die kommunale Stellenvergabe

In einem extrem transparenten Vergabeverfahren ist unsere bisherige Fraktionsvorsitzende, Sabine Hofmann, für eine Stelle in der Stadtverwaltung ausgewählt worden, deren Anforderungen sie überdurchschnittlich erfüllt. Die Arbeitnehmervertretung hat einstimmig der Wahl zugestimmt.

Wenn also Christian Zink; als SPD-Ortsvereinvorsitzender, hier von einem „Deal“ spricht, diskreditiert er nicht nur eine – seit vielen Jahren nicht für Deals bekannte – Grüne, sondern auch z.B. den Stamm der Wählerschaft seiner eigenen Partei, nämlich den Personalrat der Stadt.

Natürlich kommt es in Wahlkämpfen gelegentlich zu „Überspitzungen“, diese Form schadet jedoch häufig dem Ansehen aller Politiker. Das es Christian Zink nicht schafft, zwei Jahre nach der letzten Wahl ein faires und respektvolles Umgehen mit den Grünen hinzubekommen, beschämt zuerst ihn, aber auch die SPD Ennepetal, die ihn offenbar nicht an diesem Verhalten hindert. Warum sind die politischen Schnittmengen auf Kreis-, Landes- und Bundesebene zwischen den Grünen und der SPD soviel größer als hier vor Ort? Ist es überraschend, dass über Gemeinsamkeiten gar nicht nachgedacht wird?

Gibt es einen Beleg für die Behauptung von Christian Zink? Natürlich nicht, da es nie irgend eine Absprache gegeben hat. Warum äußert er sich dann so in der Öffentlichkeit? Ist es so, dass er in seiner Partei der Mann für das Grobe ist? Oder liegt es daran, dass in den vergangen Jahren bei einigen Stellenvergaben im EN-Südkreis das SPD Parteibuch eine entscheide Rolle gespielt hat?

Vielleicht überlegt sich die SPD Ratsfraktion, dass auch in der Kommunalpolitik gilt: man trifft sich immer zweimal.

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