Antrag zum Umbau des Kreuzungsbereiches Hembecker Talstraße / B7

RadwegSehr geehrter Herr Bürgermeister,

die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen bittet Sie, den folgenden Antrag in der nächstmöglichen Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses behandeln zu lassen:

Bei dem Umbau der o. g. Kreuzung zu einem Kreisverkehr werden für beide Fahrtrichtungen (Richtung Schwelm und Milspe) Fahrspuren für Radfahrer eingerichtet. Auch für die Hembecker Talstraße sollte aus unserer Sicht eine entsprechende Vorkehrung getroffen werden.

 Begründung:

Der Umbau erfolgt durch den Landesbetrieb Straßen, der in den Nachbarstädten bereits Erfahrungen gesammelt hat, wie Fahrradverkehr sicherer gestaltet werden kann. Wir glauben, dass an dieser Kreuzung eine gute Lösung gefunden werden kann, wenn nur der Wille aller Beteiligten vorhanden ist.

Wir weisen darauf hin, dass die Anbindung des Büttenberges (gerade für Radfahrer) wünschenswert ist – da diese Verbindung ein wesentlicher Teil unseres Radwegekonzeptes ist. Außerdem ist dieser Bereich auch Teil des überregionalen Radwegenetzes NRW.

Wir beantragen zudem, auch für den restlichen Teil der B7 – zumindest dort, wo noch Baumaßnahmen anstehen – die Sicherheit für Fahrradfahrer deutlich zu verbessern.

Im oberen Bereich der B7 am Büttenberg reicht die Straßenbreite für Fahrradspuren aus. Ein Vergleich mit der B7 in Gevelsberg, Hagener Straße, zwischen Nirgena und Drehbank, macht dies deutlich. Dort sind zwei Fahrspuren mit (roter) Abbiegespur auf kleinstem Raum eingerichtet worden. Auch zwischen Milspe und Hembecker Talstraße ist eine Verbesserung dringend geboten. Der Bereich zwischen Milspe und Kruiner Tunnel ist ebenfalls dringend verbesserungsbedürftig.

Wir beantragen, auch für die letzteren Bereiche schnellstmöglich Maßnahmen zu ergreifen, zumindest aber dann, wenn ohnehin Baumaßnahmen stattfinden.

 

Zuverlässigkeit der Stromversorgung 2013 besser als im Vorjahr

stromQuelle: IWR

Bonn – Die Zuverlässigkeit der Stromversorgung in Deutschland hat sich weiter verbessert: Im Jahr 2013 ist die durchschnittliche Unterbrechungsdauer erneut gesunken. Diese Entwicklung dürfte für viele überraschend klingen, denn in zahlreichen Veröffentlichungen und Medien wird der Ausbau der erneuerbaren Energien gerne als Gefahr für eine sichere Stromversorgung dargestellt.

Wie die Bundesnetzagentur mitteilt, hat sich der sogenannte SAIDI-Wert (System Average Interruption Duration Index), der die durchschnittliche Unterbrechungsdauer je angeschlossenem Letztverbraucher angibt, im Jahr 2013 auf 15,32 Minuten verbessert (2012: 15,91 Minuten). Für Bündnis 90/Die Grünen straft diese Tatsache alle diejenigen Lügen, die den Menschen weiß machen wollten, mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien werde es häufiger Stromausfälle geben.

Durchschnittliche Unterbrechungsdauer seit Jahren immer kürzer
Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, erklärte: “Diese Verbesserung der Versorgungsqualität ist vor allem darauf zurück zu führen, dass es im vergangenen Jahr weniger Störungen durch Einwirkung Dritter gab.” Bei Störungen durch Einwirkung Dritter handelt es sich um Versorgungsunterbrechungen, die z.B. durch die Berührung spannungsführender Teile durch Personen, Tiere oder Fahrzeuge entstehen. Hierzu gehören auch Störungen, die durch Erd- und Baggerarbeiten verursacht werden. Auch weiterhin liegt die durchschnittliche Dauer, die jeder Letztverbraucher pro Jahr von der Stromversorgung unterbrochen ist, deutlich unter dem Mittelwert der Jahre 2006 bis 2012 (16,92 Minuten). Im Jahr 2006 betrug der SAIDI-Wert noch 21,53 Minuten.

Ein maßgeblicher Einfluss der Energiewende und der damit einhergehenden steigenden dezentralen Erzeugungsleistung auf die Versorgungsqualität ist für das Berichtsjahr nicht erkennbar”, stellt Homann fest. “Nach wie vor liegt die Zuverlässigkeit der Stromversorgung in Deutschland auch im Vergleich zu anderen europäischen Ländern auf sehr hohem Niveau.”

Grüne: EE-Ausbau kein Problem für Versorgungssicherheit
Oliver Krischer, der stellvertretende Bundestags-Fraktionsvorsitzende der Grünen, zeigte sich erfreut, dass die Stromversorgung in Deutschland immer zuverlässiger wird. Deutschland weise weltweit weiterhin einen Spitzenwert bei der Versorgungssicherheit auf. Davon könnten andere Staaten nur träumen. Krischer weiter: „In Deutschland steigt die Versorgungssicherheit. Diese Tatsache straft alle die Lügen, die uns weiß machen wollten, mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien werde es häufiger Stromausfälle geben. Das Gegenteil ist offensichtlich der Fall und wenn der Strom doch mal ausfällt, dann hat es in der Regel andere Ursachen als die Erzeugungsschwankungen von Sonne und Wind, z. B. bei Bauarbeiten durchtrennte Kabel. Die fluktuierende Erzeugung von Strom aus Sonne und Wind sind in Zeiten moderner Informationstechnologien offensichtlich kein Problem für die Versorgungssicherheit.”

Mehr Rückwirkungsstörungen

Auf der Mittelspannungsebene ist allerdings das dritte Jahr in Folge eine Zunahme von Versorgungsunterbrechungen durch Rückwirkungsstörungen zu verzeichnen. Eine Rückwirkungsstörung liegt dann vor, wenn eine Versorgungsunterbrechung auf eine Störung in einem vor- oder nachgelagerten Netz, in der Anlage eines Letztverbrauchers oder auf eine Versorgungsunterbrechung bei einspeisenden Kraftwerken zurückzuführen ist.

Stromversorgung in Kanada und USA miserabel
In Deutschland funktioniert die Stromversorgung so sicher wie in kaum einem anderen europäischen Land (IWR Online berichtete). Nach einem Bericht von „THE ECO Report“ über die Sicherheit der Stromversorgung in verschiedenen Ländern lag dieser Wert in Österreich bei 31,8, in den Niederlanden bei 33,7 und in Großbritannien bei 81,4 Minuten. Um die Qualität der Versorgungssicherheit ganz schlecht bestellt ist es in Kanada und in den USA. Hier geht es nicht mehr um Minuten, sondern um Ausfall-Stunden im Jahr. So “verbesserten” sich in Kanada die Ausfallzeiten von 6,16 Stunden durchschnittlich ohne Strom im Jahr 2012 auf 4,66 Stunden im Jahr 2013.

Was lange währt, wird endlich gut….

100_4599

E-Bike Ladestation am Minner-Schmidt-Ida-Platz / Voerderstraße am Cafe & Crepe.

Wir Grünen begrüßen die Errichtung der öffentlichen Ladestation für E-Bikes in der Voerder Straße, ein Prozeß, der in der Klutertstadt immerhin fast zwei Jahre gedauert hat.

Nun können in Ennepetal E-Bikes öffentlich geladen werden.

Wir sind guter Hoffnung, dass unser Antrag Errichtung von Fahrradboxen für E-Bikes am Ennepetaler-Bahnhof nun auch noch in diesem Jahrzehnt umgesetzt wird.

Schauen wir mal.

 

 

Geringerer Energieverbrauch lässt CO2-Ausstoß sinken

Wegweiser mit Atomkraft, Kohlekraft und EnergiewendeQuelle: IWR

Berlin/Köln – In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres war der Energieverbrauch in Deutschland um fast 8 Prozent niedriger als im selben Zeitraum des Vorjahres. Während der Beitrag regenerativen Energieträger gestiegen ist, war der Verbrauch von Energie aus fossilen Quellen rückläufig.

Hauptgrund für den Rückgang des Energieverbrauches ist nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen die im Vergleich zum Vorjahr deutlich mildere Witterung. Insgesamt erreichte der Energieverbrauch nach vorläufigen Berechnungen von Januar bis Juni eine Größenordnung von 6.572 Petajoule (PJ).

Rückgang der verbrauchsbedingten CO2-Emissionen erwartet
Nach der von der AG Energiebilanzen durchgeführten rechnerischen Bereinigung des Temperatureinflusses und anderer Sonderfaktoren resultiert für den Energieverbrauch im ersten Halbjahr 2014 ein Rückgang von etwa ein bis zwei Prozent. Weil sich der Verbrauchsrückgang über alle fossilen Energieträger erstreckt, die Erneuerbaren Energien dagegen leicht zulegen konnten, geht die Arbeitsgemeinschaft auf Jahressicht davon aus, dass die verbrauchsbedingten CO2-Emissionen in Deutschland zurückgehen.

Erneuerbare Energien legen als einzige zu
Die Nutzung erneuerbarer Energien verzeichnete in den ersten sechs Monaten insgesamt ein Plus von gut einem Prozent. Die Stromerzeugung aus Wasserkraft (ohne Pumpspeicher) sank um 28 Prozent. Die Windkraft an Land steigerte ihren Beitrag dagegen um 22 Prozent und die auf See um 9 Prozent. Bei der Photovoltaik gab es ein Plus von 27 Prozent. Der Anteil der erneuerbaren Energieträger am Bruttostromverbrauch erreichte 28,5 Prozent (Vorjahr 24,6 Prozent).

Erdgas- und Steinkohleverbrauch stark rückläufig
Vor allem aufgrund der verglichen mit dem ersten Halbjahr 2013 deutlich milderen Witterung ist nach den der AG Energiebilanzen mit einem Minus von fast 20 Prozent der Erdgasverbrauch zurückgegangen. Rückläufig ist sowohl der Einsatz von Erdgas für Wärmezwecke wie auch in der Kraft-Wärme-Kopplung. Hinzu kamen Produktionsrückgänge in der chemischen Grundstoffindustrie. Auch der Verbrauch von Steinkohle hat deutlich abgenommen und lag um knapp 7 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Während sich die Lieferungen an die Eisen- und Stahlindustrie um 7,5 Prozent erhöhten, verminderte sich der Einsatz in Kraftwerken um mehr als 12 Prozent.

Neben einer gesunkenen Gesamtstromerzeugung ist für diese Entwicklung auch die hohe Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien verantwortlich. Der Braunkohleverbrauch verringerte sich wegen geringerer Lieferungen an die Kraftwerke infolge mehrerer Revisionen um knapp 4 Prozent. Der Mineralölverbrauch lag im ersten Halbjahr 2014 um etwa 4 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Milde Temperaturen und hohe Bestände bei den Verbrauchern sorgten für einen Rückgang beim Heizölabsatz. Infolge höherer Verkehrsleistungen stieg dagegen der Absatz an Kraftstoffen um mehr als 2 Prozent. Die Kernenergie verzeichnete ebenfalls einen Rückgang um 1,7 Prozent.