Damit es nicht in Vergessenheit gerät

Artikel Sozialcard 2014Damit es nicht in Vergessenheit gerät, haben die Grünen folgenden
Antrag zur Beschlussfassung des Sozial- und Generationenausschusses aus Mai 2014 noch mal in Erinnerung gerufen. Wortlaut:
Hiermit beantragt die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, die Stadtverwaltung möge sich mit der Umsetzung des Beschlusses des Sozial- und Generationenausschusses, vom 14. Mai 2014, bis zur nächsten Sitzung desselbigen Ausschusses befassen.
In der Beschlussfassung heißt es laut Niederschrift:
„Die Verwaltung wird beauftragt, konzeptionelle Vorschläge für ein Kartensystem zu erarbeiten. Dabei sollen auch die in der Vergangenheit zu diesem Thema gestellten Anträge anderer Fraktionen berücksichtigt werden. Die Karte bzw. die damit verbundenen Vergünstigungen sollen allen Familien angeboten werden“.
Das Abstimmungsergebnis war einstimmig.
Da ein Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen dieses Thema nun im Frühjahr 2014 wiederbelebte, möchten wir auf eine zeitnahe Umsetzung des Beschlusses drängen und bitten um Vorschläge in der ersten Sitzung des Jahres 2015.

Grüne begrüßen den massiven Ausbau von LED-Beleuchtung

Mit großer Freude lesen wir Grünen  in der Zeitung das unser Antrag vom 13. Mai 2013  “Weiterer Ausbau der LED-Straßen-beleuchtung” umgesetzt worden ist.

Und das die letzten verbliebenen hochgiftigen Quecksilber Dampflampen gegen hochmoderne  LED Lampen ausgetauscht worden sind.

Wir Grünen machen uns seit Jahren für den Ausbau der LED-Technik in Ennepetal stark. Nicht nur für den Einsatz von LED-Technik in der Straßenbeleuchtung sondern auch in öffentlichen Gebäuden.

Zu Anfang mussten die Stadtbetriebe noch überzeugt werden, aber jetzt wird in Ennepetal sukzessive mit dem Ausbau von LED in allen Bereichen begonnen.

Einziger Wermutstropfen ist das in dem Pressebericht unsere Bemühungen mit keinem Wort erwähnt worden sind, das hohlen wir hier gerne nach.

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Antrag: Einstieg in die Nutzung von erdgasbetriebenen Brennstoffzellen Blockheizkraftwerken in öffentlichen Gebäuden

brennstoffzelleSehr geehrter Herr Bürgermeister Wiggenhagen,

die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen beantragt hiermit, dass nach dem Gebäudekonzept, die Pilotanlage eines erdgasbetriebenen „Brennstoffzellen Blockheizkraftwerkes“ in einem öffentlichen Gebäude installiert wird.

Ziel ist es, dass die Stadtverwaltung bzw. die Stadtbetriebe Erfahrungen mit dieser neuen Technologie sammeln. Vergleichbar mit dem „LED-Pilot-Projekt“ am RGE, welches dazu führte, dass mittelfristig öffentliche Gebäude sukzessive mit LED-Beleuchtung ausgestattet werden.

Begründung:

Es wird für Kommunen immer wichtiger, sich mit dem ressourcenschonendem Umgang von Energie auseinanderzusetzen. Dieses gilt nicht nur im Hinblick auf das Reduzieren von klimaschädlichem CO2-Ausstoß, sondern auch auf das langfristige Senken der Energiekosten.

Für Kommunen wird es in Zukunft immer schwieriger, bei sinkenden Einnahmen und gleichzeitig ansteigen der Ausgaben, mit den gegebenen Haushaltsmitteln auszukommen.

Daher ist es aus unserer Sicht wichtig, sich frühzeitig mit dem Einsparen von Energien zu beschäftigen. Dies ist ein möglicher Posten, Einsparungen zu erzielen, ohne die Lebensqualität in einer Kommune signifikant zu beeinträchtigen.

Ein Weg dabei ist möglicherweise der Einsatz von hocheffizienten, erdgasbetriebenen „Brennstoffzellen Blockheizkraftwerken“ in öffentlichen Gebäuden.

Der Brennstoffzelle wird seit langem von der Forschung eine bedeutende Zukunft vorausgesagt. Die Vorräte an fossilen Energieträgern sind endlich. In den nächsten Jahrzehnten wird es nach und nach zu einer Umstellung auf künstliches Methan bzw.  Wasserstoff kommen müssen. Besonders interessant ist die Nutzung von Brennstoffzellen in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen zur dezentralen Energieerzeugung.

Direkte Stromerzeugung ohne Umwandlung

Während konventionelle Blockheizkraftwerke elektrische Energie und Wärme nur indirekt durch die Verbrennung von fossilen oder regenerativen Energieträgern erzeugen, lässt sich mit einer Brennstoffzelle Strom auf direktem Wege erzeugen. Der sonst notwendige Generator ist unnötig. Eine Brennstoffzelle wirkt elektrochemisch und wandelt die gebundene Energie des Trägerstoffs direkt in elektrische Energie um. Die dabei entstehende Wärme wird über einen Wärmetauscher abgeführt.

Zwei Systeme im Vergleich

Für Brennstoffzellen in Blockheizkraftwerken befinden sich derzeit zwei verschiedene Systeme in auf dem Markt, zum einen PEM-Brennstoffzellen und zum anderen SOFC-Brennstoffzellen. PEM steht für „Proton Exchange Membran“. Diese Zellen arbeiten in einem Temperaturbereich zwischen 60 °C und 90 °C und können nicht direkt mit Erdgas betrieben werden. Sie benötigen zunächst einen vorgeschalteten Reformer, der das Erdgas entsprechend umwandelt. Im Gegensatz dazu benötigen SOFC-Brennstoffzellen (Solid Oxide Fuel Cell) eine Arbeitstemperatur von 700 °C bis 800 °C. Das Erdgas kann in diesen Zellen direkt umgewandelt werden, externe Reformer werden nicht benötigt.

Die Effizienz dieser Anlagen liegt bei thermischer und elektrischer Leistung bei ca. 85%.

Durch die hohe Effizienz der SOFC-Brennstoffzelle wird der Strom gegenüber den gegenwärtigen Marktpreisen preiswerter produziert. Daneben erhalten die Betreiber staatliche Förderungen. Darüber hinaus kann die Abwärme der SOFC-Brennstoffzellen zur Erzeugung von Warmwasser genutzt werden.

SOFC-Brennstoffzellen werden typischerweise von kleineren Unternehmen, oder öffentlichen Einrichtungen genutzt, die ihren Strombedarf komplett oder zu Teilen durch SOFC-Brennstoffzellen decken und damit erhebliche Einsparungen erzielen.

Erdgasbetriebene Brennstoffzellen Blockheizkraftwerke haben eine durchschnittliche Leistung von :

Strom :1,5 kW macht ca. 12.000 kW/h im Jahr

Wärme: 0.6 KW macht ca. 4.800 kW/h im Jahr

Daher eignet sich ein Erdgasbetriebenes Brennstoffzellen Blockheizkraftwerk sehr gut zum Abdecken der Grundlast im Bereich Strom und Wärme.

Welche öffentlichen Gebäude sich für den Einsatz eines Brennstoffzellen BHKW eignen könnten.

Nähere Informationen siehe Anlage 1

Förderprogramme gibt es bei der Energie-Agentur-NRW und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (KWK-Gesetz, BafA (EEG bei Verwendung von Bioerdgas), progres. NRW.

Nähere Informationen siehe Anlage 2

 

 

Antrag zum Umbau des Kreuzungsbereiches Hembecker Talstraße / B7

RadwegSehr geehrter Herr Bürgermeister,

die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen bittet Sie, den folgenden Antrag in der nächstmöglichen Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses behandeln zu lassen:

Bei dem Umbau der o. g. Kreuzung zu einem Kreisverkehr werden für beide Fahrtrichtungen (Richtung Schwelm und Milspe) Fahrspuren für Radfahrer eingerichtet. Auch für die Hembecker Talstraße sollte aus unserer Sicht eine entsprechende Vorkehrung getroffen werden.

 Begründung:

Der Umbau erfolgt durch den Landesbetrieb Straßen, der in den Nachbarstädten bereits Erfahrungen gesammelt hat, wie Fahrradverkehr sicherer gestaltet werden kann. Wir glauben, dass an dieser Kreuzung eine gute Lösung gefunden werden kann, wenn nur der Wille aller Beteiligten vorhanden ist.

Wir weisen darauf hin, dass die Anbindung des Büttenberges (gerade für Radfahrer) wünschenswert ist – da diese Verbindung ein wesentlicher Teil unseres Radwegekonzeptes ist. Außerdem ist dieser Bereich auch Teil des überregionalen Radwegenetzes NRW.

Wir beantragen zudem, auch für den restlichen Teil der B7 – zumindest dort, wo noch Baumaßnahmen anstehen – die Sicherheit für Fahrradfahrer deutlich zu verbessern.

Im oberen Bereich der B7 am Büttenberg reicht die Straßenbreite für Fahrradspuren aus. Ein Vergleich mit der B7 in Gevelsberg, Hagener Straße, zwischen Nirgena und Drehbank, macht dies deutlich. Dort sind zwei Fahrspuren mit (roter) Abbiegespur auf kleinstem Raum eingerichtet worden. Auch zwischen Milspe und Hembecker Talstraße ist eine Verbesserung dringend geboten. Der Bereich zwischen Milspe und Kruiner Tunnel ist ebenfalls dringend verbesserungsbedürftig.

Wir beantragen, auch für die letzteren Bereiche schnellstmöglich Maßnahmen zu ergreifen, zumindest aber dann, wenn ohnehin Baumaßnahmen stattfinden.