Anfrage/Anregung: Instalation einer Klein-Windkraftanlage auf dem Dach des RGE / Ausbau von “Klein-Windkraftanlagen” auf städtischen Gebäuden

KleinstwindkraftanlageSehr geehrter Herr Bürgermeister Wiggenhagen,

die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen nimmt Bezug auf unseren Antrag vom 30.4.2012 „Ausbau von Klein-Windkraftanlagen auf städtischen Gebäuden“ (dieser wurde am 14.11.2012 behandelt).

Hiermit fragen wir an, ob nun konkret auf städtischen Gebäuden die Installation von Klein-Windkraftanlagen geplant ist? Vorstellbar wäre aus unserer Sicht eine Pilotanlage auf dem Dach des Reichenbach Gymnasiums, da die topografische Lage dies an diesem Standort begünstigt. Zudem hat die Schule mit einem Projekt am Wettbewerb „Schulen machen Wind“ erfolgreich teilgenommen und im Frühjahr eine Auszeichnung des Umweltministers des Landes NRW erhalten.

KleinstwindkraftanlageDie Schüler des RGE könnten an einer solchen Pilotanlage Langzeitprojekte durchführen. Die Ennepetaler Stadtbetriebe hätten außerdem die Möglichkeit, an einer solchen Anlage Erfahrungen mit dieser Technologie zu sammeln.

Wir regen außerdem an, an folgenden öffentlichen Gebäuden Windmesser/ Windtracker  zu installieren: Feuerwache Oberbauer / Feuerwache Rüggeberg / Feuerwache Külchen/Königsfeld.

Mit diesen Windmessern/Windtrackern würden Daten gesammelt, die Auskunft dazu geben würden, ob sich die topografischen Lagen für eine spätere Installation von Klein-Windkraftanlagen eignen.

 

 

Grüne Ideen zur Fußgängerzone in Milspe

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Quelle: Der Westen

 Wir veröffentlichen hier unsere Ideen aus dem Grünen Workshop Fußgängerzone Milspe.

Welche Optionen gibt es zur aktuellen Situation?

1.      Alles lassen, wie es ist / nichts mehr investieren

2.      Fußgängerzone für den Individualverkehr öffnen – hätte aus Sicht der Bündnis 90/ Die Grünen einen rein psychologischen Aspekt (es “tut” sich was) – würde aber aus unserer Sicht keine deutliche Verbesserung für die wirtschaftliche Situation der ansässigen Händler zur Folge haben.

3.      Die bauliche Situation nutzen, deren Vorteile herausarbeiten und “Aufenthaltsqualität” kontinuierlich entwickeln

Das Konzept des Ortsverbandes und der  Fraktion “Bündnis 90 / Die Grünen” bevorzugt folgende Vorgehensweise:

Ennepetal schafft ein eigenes Konzept, mit eigenen Kräften, Vorstellungen und Ansprüchen.

Unter folgender Beachtung:

-          ein herkömmliches Innenstadtkonzept, wie in zahlreichen Städten bereits umgesetzt wurde, scheint wenig erfolgsversprechend, da beliebig austauschbar. Kleine Ladenlokale, bauliche Rahmenbedingungen und das vorhandene Einkaufs- bzw. Freizeitverhalten machen aus unserer Sicht ein “eigenes” Konzept notwendig.

-          Dabei sollten vorhandene Stärken im Fokus stehen.

Dies könnte z.B. ein “alternatives Stadtviertel Milspe” sein, welches auf die aktuellen Gegebenheiten, wie z.B. kleine Ladengeschäfte und viel Freiraum vor den Läden eingeht.

Ideensammlung:

-          Gezielter Ausbau der Außengastronomie (Cafés, Restaurants)

-          Spielplatz erhalten – bietet Anlaufstelle für Familien mit Kindern / Raum für Bewegung – verlängert die Aufenthaltsdauer

-          Wasserläufe bleiben erhalten

-          Kleine Einzelhandelsgeschäfte siedeln sich an (Nischen)
z.B. Reformhaus, Secondhand-Laden, Direktvermarkter (Metzgerei mit Regionalbezug, Öko-Bäcker, Obst- und Gemüseladen, Weinhandel, Delikatessen, “Bio”-Bekleidung, “Bio”-Kosmetik, ….) – siehe auch  Dritte Welt Laden (bereits vorhanden)

-          Pavillons / mobile Verkaufsstände (siehe gestellter Antrag) vom August 2011

-          Wellness / Gesundheit

-          Kunst in der Innenstadt (Ausstellungen / Aktionen / Vernissage)

-          Größere Ladenlokale könnte eine Art “Markthalle” darstellen – siehe z.B. Markthalle in Gevelsberg oder “NaturGut”

-          Märkte / Feste / Gaukler

 

Voraussetzungen

-          Ein “Kümmerer” / “Macher” / Manager mit Erfahrungen im Citymanagement / Anbindung vor Ort

-          Anreize für Neuansiedlungen schaffen (ggf. günstige “start-up” Kredite, Subventionen)

-          “Gerechtigkeit” für bereits angesiedelte Unternehmer schaffen

-          Konsens unter den Immobilienbesitzer herstellen – Wer kümmert sich bisher? Gibt es einen “Runden Tisch”? Gemeinsame Ziele / Ideen / Konzepte?

-          Werden Förderprojekte zur “Innenstadtbelebung” ausgeschöpft? Wer kümmert sich um Antragstellung?

 

Einbeziehung des ehemaligen Altenheims (Ecke Voeder Straße / Friedrichstraße) z.B. durch Vermarktung als Studentenwohnheim (bezahlbarer Wohnraum) für junge Menschen – Anbindung an die Universitäten in Dortmund und Wuppertal

 

Antwort der Stadtverwaltung auf unsere Anfrage/Anregung zum Sachstand des Antrages der Bündnis 90 / Die Grünen zum „Ausbau von Photovoltaik-Anlagen auf Dächern städtischer Gebäude in eigener Regie“ vom 28.9.2010

Die Antwort der Stadtverwaltung auf unsere Anfrage/Anregung  zum Sachstand des Antrages der Bündnis 90 / Die Grünen zum „Ausbau von Photovoltaik-Anlagen auf Dächern städtischer Gebäude in eigener Regie“ vom 28.9.2010 vom 9.Februar 2013.

Beschlussvorlage der Stadtverwaltung auf unsere “Anfrage/Anregung zu einem möglichen Einstieg in die Elektromobilität”

Beschlussvorlage der Stadtverwaltung zu unserer

Anfrage/Anregung zu einem möglichen Einstieg in die Elektromobilität

 

 

 

hier die Komplette Beschlussvorlage inklusive Konzept der Ennepetaler Stadtverwaltung:

Beschlussvorlage -Einstieg in die Elektromobilität