Anfrage: Kinderschutz in Ennepetal / Ausstattung Jugendamt

Kinderschutz ist für unsere Fraktion ein wesentliches Thema. Aktuelle Anlässe wie Lügde, Bergisch Gladbach und Münster geben Grund zur starken Beunruhigung. Daher stellt die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen Ennepetal hiermit folgende Anfrage zur Ausstattung des hiesigen Jugendamtes:

a) Wie viele Fallzahlen „Hilfe zur Erziehung“ (HzE) werden pro Vollzeitstelle derzeit im Jugendamt Ennepetal bearbeitet?
b) Wie viele zusätzliche „sonstige Beratungsfälle“ gibt es pro MitarbeiterIn (z.B. Beratung von Trennungs- und Scheidungskindern)?
c) Gibt es auch in Ennepetal Hinweise auf eine hohe Fluktuation im ASD?
d) Wie hoch ist der Krankenstand im ASD?
e) Wie viele Jahre sind die aktuell beschäftigen MitarbeiterInnen im ASD tätig?
f) Wie ist die Ausstattung pro MitarbeiterIn? Gibt es beispielsweise Diensthandys, Dienstwagen und genügend technische Ausstattung?
g) Welches Budget für Schulungen und Weiterbildung gibt es im ASD?
h) In welcher Höhe wird das bereitgestellte Budget tatsächlich ausgeschöpft?

Wie der aktuellen Berichterstattung zu entnehmen ist, hat eine bundesweite Studie unter Leitung von Kathinka Beckmann von der Hochschule Koblenz in Bezug auf alltägliche Arbeitsvollzüge im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) von Jugendämtern gezeigt, dass diese nicht in allen Fällen gut aufgestellt sind.
Um die abgefragten Zahlen für Ennepetal in einen Kontext betrachten zu können, bitten wir um Darstellung in einem Jahresvergleich – rückblickend auf die vergangenen fünf Jahre. Wir bitte um schriftliche Beantwortung.

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